Bundesregierung verabschiedet Hilfspaket für Ärzte, Krankenhäuser und Pflege

Das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegte Paket sieht verschiedene Maßnahmen vor, um Erlös- beziehungsweise Umsatzeinbußen von Krankenhäusern und Arztpraxen zu vermeiden. Auch der Bereich der Pflege erhält Unterstützung.

Die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Pandemie führe zu einer enormen Herausforderung für die vertragsärztliche Versorgung, weil der überwiegende Teil der Verdachts- und Erkrankungsfälle im ambulanten Bereich versorgt würden, heißt es in dem Gesetzentwurf. Gleichzeitig könne es zu einem Rückgang der Patientenzahlen kommen, weil weniger Menschen in die Praxen kämen.

Das Bundeskabinett hat außerdem Formulierungshilfen für ein „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ beschlossen. Der Bund soll damit weitgehende Kompetenzen im Epidemiefall von den Ländern bekommen. Das Bundesgesundheitsministerium soll Schritte zur Sicherstellung der Versorgung mit Arzneimitteln festlegen können. Einreisende sollen gesetzlich verpflichtet werden können, über ihre Reiseroute und ihren Gesundheitszustand Auskunft zu geben.

Weiterführende Informationen:
Informationen des BMG: Gesetzespakete zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie (Stand: )
Praxisinfo: Coronavirus - Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne, Hinweise und zuständige Behörden (Stand: , PDF, 380 KB)
KBV-Themenseite zum Coronavirus
Fach-Information auf der Themenseite des RKI

Quelle Logo und Text: Kassenärztliche Bundesvereinigung
Weitere Infos hier: 02191 46127-0

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