Termine für die Servicestelle: Online melden über das KVNO-Portal

Die KV Nordrhein hat alle Mitglieder angeschrieben und informiert, wie viele Termine sie pro Quartal melden sollen. Ein Neurologe beispielsweise soll einen Termin pro Woche melden. Und so funktioniert die eTerminmeldung:

1. AUFRUFEN
Als Mitglied der KV Nordrhein können Sie sich über das KVNO-Portal anmelden – mit den bekannten Zugangsdaten. Gehen Sie auf die Kachel eTerminservice. Wählen Sie nun die Art des Zugriffs aus, über den Sie das KVNO-Portal aufrufen, also entweder über KV-Safenet.de oder klassisch über das Internet unter kvnoportal.de

e-Terminservice starten
e-Terminservice starten

2. ANMELDEN
Danach wählen Sie FIM KV Nordrhein aus und geben erneut Ihre Zugangsdaten für das KVNO-Portal ein. Wenn Sie Hilfe im eTerminservice benötigen, finden Sie ganz unten links auf der Seite einen Punkt Hilfe. Dort ist alles nochmal ausführlich erklärt.

Nutzen Sie den eTerminservice zum ersten Mal, prüfen Sie zunächst Ihr Termin- und Praxisprofil. Unter den beiden Menüpunkten sind bereits bestimmte Profile hinterlegt, die Sie anpassen können.

Terminübersicht im Menüpunkt Terminplanung
Terminübersicht im Menüpunkt Terminplanung

3. TERMINE EINTRAGEN
Klicken Sie nun in der Menüleiste Terminplanung an. Dort finden Sie das Feld Termine hinzufügen. Von hier aus sind Sie in wenigen Schritten am Ziel: Wählen Sie zunächst unter Terminprofil aus, für welchen Arzt oder Psychotherapeuten Ihrer Praxis Termine hinzugefügt werden sollen.

Danach geben Sie Datum, Uhrzeit und Dauer des Termins an. Ist die Auswahl getroffen, können Sie noch festlegen, in welchem Abstand der Termin wiederholt werden soll (etwa immer dienstags von 9 bis 9.15 Uhr). Abhängig von der Fachgruppe können Sie eintragen, ob Sie Patienten mit akuten Beschwerden (Behandlung innerhalb von 24 Stunden) sowie mit dringendem Terminwunsch (innerhalb von vier Wochen) und nicht dringendem Terminwunsch (bei Bagatellerkrankungen und verschiebbaren Vorsorgeuntersuchungen, in angemessener Frist) behandeln wollen. Auch bestimmen Sie, wann ein nicht vermittelter Termin freigegeben wird. Hierzu können Sie einen Buchungsabstand individuell einstellen. Sollte ein Termin nicht gebucht worden sein, können Sie den Termin wieder vergeben.

Nachdem Sie diese Angaben gemacht haben, fehlt noch ein Klick: Mit dem Terminhinzufügen-Feld speichern Sie Ihre Einträge. Die Terminservicestelle (TSS) kann den Termin jetzt vermitteln. Per E-Mail oder Fax können Sie erfahren, ob ein Termin vermittelt wurde. Klicken Sie hierfür Praxisdaten und anschließend Kontaktinformationen an, um danach den Benachrichtigungskanal auszuwählen, also Fax oder E-Mail. Nach wenigen Minuten erhalten Sie per Fax oder E-Mail den Bestätigungscode, den Sie in das entsprechende Feld im eTerminservice eintragen. Dann ist Ihr Benachrichtigungskanal aktiviert.

Kommt es zu einer Buchung, erfahren Sie über das System auch den Namen und die Kontaktdaten des Patienten.

Übrigens: Die Eintragung im eTerminservice können Sie auch ans Praxispersonal delegieren. Sie müssen allerdings die Anwendung im KVNO-Portal für eine Medizinische Fachangestellte freigeben. Das funktioniert nach der Anmeldung im Portal auf der Startseite unter dem Punkt Ihr Profil.

Extrabudgetäre Vergütung
Positiv bei den über die TSS vermittelten Behandlungen ist, dass die Leistungen im Behandlungsfall, die aufgrund der Terminvermittlung nötig sind, extrabudgetär vergütet werden sollen. Details klären die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband derzeit.

Durch TSS vermittelte Fälle sind in der Praxissoftware entsprechend zu kennzeichnen. Zum Kennzeichnen des Falls muss die Praxis in der Praxissoftware in dem neu eingerichteten Feld Vermittlungsart angeben, ob es sich um einen TSS-Terminfall, einen TSS-Akutfall oder den Vermittlungsfall vom Hausarzt handelt.

Ab 1. September 2019 erhalten Praxen zusätzlich zur extrabudgetären Vergütung der Behandlung für TSS-Patienten einen Zuschlag auf die Grund- beziehungsweise Versichertenpauschale von bis zu 50 Prozent, ebenfalls extrabudgetär. Die Höhe der Zuschläge ist nach der Länge der Wartezeit auf einen Termin gestaffelt:

  • 50 Prozent: Termin innerhalb von acht Tagen sowie in Akutfällen innerhalb von 24 Stunden nach medizinischem Ersteinschätzungsverfahren
  • 30 Prozent: Termin innerhalb von neun bis 14 Tagen
  • 20 Prozent: Termin innerhalb von 15 bis 35 Tagen

Zur Abrechnung der Zuschläge wird der Bewertungsausschuss neue Gebührenordnungspositionen in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab aufnehmen.

Erklärvideos
Wie der eTerminservice funktioniert, zeigen vier kurze Videos, die Sie im Internet abrufen können:

Quelle Logo, Grafiken und Text: KV Nordrhein
Weitere Infos hier: 02191 46127-0

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