Kein Ersatzverfahren mehr bei ungültigen Gesundheitskarten

Stattdessen darf die Praxis eine Privatvergütung für die Behandlung verlangen, wenn der Versicherte nicht innerhalb von zehn Tagen eine gültige eGK oder einen anderen gültigen Anspruchsnachweis vorlegt. Die entrichtete Vergütung muss zurückgezahlt werden, wenn der Versicherte bis zum Ende des Quartals eine gültige eGK beziehungsweise einen Anspruchsnachweis vorgelegt.

Die eGK der Generation G1 und G1 plus gelten offiziell seit dem 1. Januar 2019 nicht mehr. In Nordrhein gab es bis zum 31. März jedoch eine Übergangsregelung, bei der Praxen zur Abrechnung noch das Ersatzverfahren anwenden konnten. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Es gelten ausschließlich eGK der Generation G2.

Weiterführende Informationen:
Fehler und mögliche Lösungen beim Karteneinlesen (PDF, 70 KB)

Quelle Logo, Grafiken und Text: KV Nordrhein
Weitere Infos hier: 02191 46127-0

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