Server ist nicht gleich Medical-Server

Verantwortliche aus ärztlichen und therapeutischen Praxen, MVZ's oder Institute stellen sich die Frage, welchen Praxis-Server sie einsetzen sollen. Die Server haben einige Vorteile gegenüber normalen Computern.

Dabei liegt der gemeinsame Zugriff auf die Patientendatenbank im Fokus. Weiterhin vereinfacht der Praxis-Server die Einrichtung der Datensicherung, die weitgehend automatisiert ablaufen kann. Bei mehreren Arbeitsplätzen kann der Server das Benutzer-Verzeichnis führen und somit die Administration vereinfachen.

Auch der eigene Praxis-Mail-Server wäre durchaus sinnvoll: So können beispielsweise sensible Daten nicht unnötig über einen externen Dienstleister verschickt werden. Außerdem ist ein sicherer Zugang zum Mailpostfach auch mobil einrichtbar.

Ein Praxisserver erhöht auch die Sicherheit

Der Server erhält eine "Härtung" des Betriebssystems, so dass die Patientendatenbank sicher verwahrt wird. Zu beachten sind hier u. a. auch die technischen Anforderungen der KBV (Kassenärztlichen Bundesvereinigung) und der BÄK (Bundesärztekammer).

Worauf kommt es beim Praxis-Server-Kauf an?

Hier unsere Vorschläge:

1. Vorsorge

Achten Sie darauf, dass alle Bauteile den medizinisch-technischen Anforderungen entsprechen.

Gerade Computer aus dem Verbraucher-Umfeld - die günstig angeboten werden - können schnell Probleme verursachen. Zum einen weil sie die Leistung nicht haben die Server-Programme benötigen und bei einem notwendigen.Dauerbetrieb frühzeitig ausfallen können. So erfordert der Server andere Festplatten als ein normaler Computer. Denn für die Verwaltung der Patienten-Datenbank sind schnelle Zugriffsraten erforderlich und die Lebensdauer der Festplatten ist einer Praxis-Server-Lebensdauer angepasst.

Je nach Server-Anwendung und angeschlossenen Geräten ist außerdem eine Zertifizierung nach dem Medizinproduktegesetz (kurz MPG) erforderlich.

2. Qual der Wahl

Brauchen Sie die kompakte Bauweise eines Servers für einen IT-Schrank oder benötigen Sie die Bauweise eines Stand-alone-Servers? Bitte beachten Sie: für mehr Festplatten, zusätzlichen Speicher, ein zus. Backup-Laufwerk sollte weiterhin Platz zur Verfügung stehen! Vermeiden Sie auf jeden Fall scheinbar günstige Server-Angebote ; meistens sind sie unterdimensioniert oder es fehlen sogar wichtige Komponenten oder Software. Oder es kann nur spezielle Hardware eingesetzt werden, die die Kosten nach oben treiben.

3. Volle Kontrolle?

Bitte sorgen Sie dafür, dass der Praxis-Server über einen dedizierten Hardware-Raid-Controller verfügt und kein Onboard-Raid-Controller oder gar dessen Treiber die Verteilung der Daten übernimmt. Im schlimmsten Falle sind bei einem Stromausfall das Betriebssystem und die Patientendaten hinüber. Außerdem sorgt ein Hardware-Raid für die maximale zur Verfügung stehende Performance.

4. Anschluss gesucht

Die Anforderungen der Praxis an den Server können sich schnell ändern: Achten Sie bitte darauf, dass ausreichend USB-Anschlüsse intern und extern und die versch. PCI-Steckplätze ausreichend vorhanden sind. Auch Platz für weitere Festplatten etc. sollten da sein. Nachrüstbar sind diese Kapazitäten sonst meistens nicht.

5. Wer hilft Ihnen?

Ihr Praxis-Server ist Diener im Dauereinsatz - Tag für Tag - an 365 Tagen im Jahr. Sie sollten daher auf qualitativ hochwertige Praxis-Server wert legen, denn am falschen Ende gespart könnte Ihnen die Kosten für die Ausfallzeit ersparen. Der Praxisablauf darf nicht gestört werden, sonst wirds teuer!

Hierbei ist immer auch ein guter Praxis-IT-Dienstleister wichtig, der eine schnelle Reaktionszeit bietet und Hardware als Ersatz parat hält.

Möglichkeit der Fernwartung und eine kostenfreie Hotline wäre state of the Art und wichtig: Der Support sollte Ihre Sprache sprechen und wissen um die Belange einer ärztlichen oder therapeutische Praxis - insbesondere um die Handhabung von sensiblen PAT-Daten.

6. Virtuelle Datenwelt im ärztlichen Umfeld

Ein Boom-Thema ist immer noch der Bereich Servervirtualisierung im Gesundheitswesen. Sie können physikalische Server auf einen oder mehrere eHealth-Server zusammenfassen. Dies geschieht durch eine spezielle Virtualisierungssoftware wie z. B. XenServer von Citrix.

Von der Planung bis zur Umsetzung können wir Sie unterstützen - allgemeine Kauftipps sind hier schwierig und die Beratung von der individuellen Situation in der stationären oder ambulanten Einrichtung abhängig. Wir bieten Ihnen die Systemanalyse gerne an - sprechen Sie uns an.

7. Service und Umsetzung

datenstrom unterstützt seine Kunden mit verschiedenen Service-Leistungen rund um Ihren eHealth-Server. Datenschutz und Datensicherheit Ihrer Patientendaten kombiniert mit der passenden Hardware für Ihren Praxisalltag stehen bei uns im Fokus.

Lassen Sie sich für Ihre psychotherapeutische & ärztliche Praxis, medizinisches Versorgungszentum, Institut oder stationäre Einrichtung ein unverbindliches Angebot machen.

Bitte beachten Sie: Wir beliefern Sie derzeit mit Servern in den Verwaltungsbezirken der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Nordrhein (KVNO), Westfalen-Lippe (KVWL), Rheinland-Pfalz (KVRLP) und Hessen (KVH).

Zertifizierter Bytec Service Partner

Aufgrund dieser erworbenen Qualifikation sowie unserer produktspezifischen Ausstattung können wir Wartung und Support auch für folgende Computer- und Server-Systeme direkt anbieten:

  • Fujitsu Notebooks
  • Fujitsu Deskbound
  • Fujitsu Primergy & Eternu

Durch die enge Kooperation mit Bytec erfüllen wir höchste Qualitätsstandards. Unsere Mitarbeiter haben eine entsprechende Qualifikation und einen direkten Zugriff auf die Service- und Unterstützungsleistungen der Bytec GmbH.

Weitere Infos und Service-Anfragen hier: 02191 46127-0